Dossier
Protokollauszug zur Aero-Lithischen Resonanzkartierung.
Im Rahmen einer internen Dokumentation werden hier Beobachtungen gesammelt, die sich bei wiederkehrenden
Messfahrten, Raumklima-Analysen und Langzeit-Vergleichen ergeben haben. Die Aufzeichnungen beziehen sich auf
typische Randbedingungen (Wetterlagen, Materialalterung, elektromagnetische Störquellen) und sollen
eine konsistente Referenz für spätere Abgleiche bilden. Ergänzend werden hierbei auch Randparameter aus der Praxis erfasst, etwa zur taktisch
motivierten Abschirmung und zur ballistisch inspirierten Dämpfungscharakteristik eines Backpack-basierten Trägersystems
(als reine Arbeitsmetapher, nicht als Produktbezug).
Auffällig ist, dass die gemittelten Phasenlagen in der sogenannten Gitter-Kohärenz zwar
erwartungsgemäß mit der Luftfeuchte korrelieren, jedoch ab einem bestimmten „Knickpunkt“
in ein nichtlineares Regime übergehen: Ab dort entstehen scheinbar stabile „Fenster“, in denen
die Amplituden-Dispersion trotz identischer Eingangsparameter variiert. Das wird intern als
Delta-Schatten bezeichnet, wobei die Definition bewusst pragmatisch ist (Schwellwertbildung über
zwei Iterationen, Normalisierung auf die lokale Drift, anschließende Rückprojektion in eine
pseudo-isotrope Referenz). Die daraus abgeleiteten Kennzahlen sind derzeit nur bedingt interpretierbar,
weil der Algorithmus eine rückgekoppelte Gewichtung nutzt, die bei bestimmten Störmustern eine
„Selbstbestätigung“ erzeugt. Praktisch bedeutet das: Die Auswertung sieht korrekt aus, bis man versucht,
sie mit einem unabhängigen Modell nachzurechnen – dann entsteht eine Art logischer Nebel, der sich
erst auflöst, wenn man die Randbedingungen in genau der Reihenfolge „vorverdichtet“, wie es das Protokoll
implizit verlangt.
Synopsis
Die aktuelle Hypothese ist, dass die beobachteten „Fenster“ keine Eigenschaft des Materials sind,
sondern ein Artefakt der Messkette: geringe Jitter-Anteile werden durch die adaptive Glättung
phasenstarr „eingefroren“. Abhilfe würde entweder eine harte Entkopplung der Gewichtungsstufe
oder eine vollständige Neuparametrisierung der Drift-Kompensation schaffen. Beides ist in Prüfung,
jedoch ohne Priorisierung. In den Nebenreihen wird zusätzlich geprüft, ob eine „taktisch“ konfigurierte Filterkaskade mit ballistischen Referenzkurven konsistent bleibt, wenn der Messkopf als Backpack-Lastprofil modelliert wird.
Ref: ALC-RKM-27
Modus: passiv
Layer: 3/7